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Staatsanwalt fordert Höchststrafe für Seefeld-Mörder

Um seinen Knastkumpanen freizupressen, erstach Tobias K. im Zürcher Seefeld ein Zufallsopfer. Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft enthüllt die Details eines teuflischen Plans.

Am Tatort im Zürcher Seefeld legten Menschen Blumen nieder und zündeten Kerzen an.
Am Tatort im Zürcher Seefeld legten Menschen Blumen nieder und zündeten Kerzen an.
Archivfoto: Reto Oeschger

Fünf Mal soll Tobias K. am Nachmittag des 30. Juni 2016 im Zürcher Seefeld auf sein Zufallsopfer – einen 41-jährigen IT-Fachmann – eingestochen haben. Die Waffe, ein Fleischermesser mit 18 Zentimeter langer Klinge, hatte sich der mutmassliche Täter am Vortag in einer Coop-Filiale gekauft.

Das stark blutende Opfer schleppte sich zwar noch rund 100 Meter in Richtung Bahnhof Stadelhofen, brach dann aber zusammen und verblutete. Der damals 23-jährige Tobias K. hatte zum Zeitpunkt seiner Tat eigentlich gar nichts im Seefeld verloren.

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