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SP-Kantonsräte machen mobil gegen Gebührenwahnsinn

Fast jede zweite Betreibung im Kanton Zürich wird von einer Krankenkasse eingeleitet.

Rund sieben Millionen Franken Gebühren fallen für Verlustscheine an, welche die Krankenkassen vorlegen müssen.
Rund sieben Millionen Franken Gebühren fallen für Verlustscheine an, welche die Krankenkassen vorlegen müssen.
Marc Dahinden

Rund 400000 Betreibungen wurden 2018 im Kanton Zürich eingeleitet. Etwa 170000 stammen von einer Krankenkasse. Die Versicherer wollen so geschuldete Prämien oder Kostenbeteiligungen eintreiben.

Nach geltendem Recht müssen die Versicherer das ganze Verfahren durchziehen, bis zuletzt ein Verlustschein bleibt. Damit wenden sie sich an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich (SVA) und erhalten 85 Prozent ihrer Forderung zurück. Teil der Forderung sind auch die Gebühren, welche im Betreibungsverfahren anfallen.

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