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Skyguide hat Auftrag «vollumfänglich erfüllt»

Der Bundesrat ist mit der Arbeit des Flugsicherheitsdienstes Skyguide zufrieden. Dieser besorgt im Auftrag des Bundes die zivile und militärische Flugsicherung in der Schweiz. Skyguide habe diese Aufgabe im letzten Jahr «vollumfänglich erfüllt».

Daniel Weder, CEO Skyguide, links, und Walter T. Vogel, Verwaltungsratspräsident von Skyguide, rechts, diskutieren anlässlich der Bilanzmedienkonferenz der Luftsicherung Skyguide zum Geschäftsjahr 2016.
Daniel Weder, CEO Skyguide, links, und Walter T. Vogel, Verwaltungsratspräsident von Skyguide, rechts, diskutieren anlässlich der Bilanzmedienkonferenz der Luftsicherung Skyguide zum Geschäftsjahr 2016.
Keystone

Der Bundesrat hat am Mittwoch den Bericht zur Zielerreichung im Geschäftsjahr 2016 zuhanden der parlamentarischen Aufsichtskommission verabschiedet. Die Sicherheit des zivilen Flugverkehrs sei jederzeit gewährleistet gewesen, schreibt das Verkehrsdepartement (UVEK) in einer Mitteilung. Die Einsatzbereitschaft der Luftwaffe habe den Anforderungen entsprochen.

Auch bezüglich Verspätungen stellt der Bericht Skyguide ein gutes Zeugnis aus. Die von Skyguide verursachten Verspätungen waren im internationalen Vergleich gering und gingen leicht zurück.

Die finanzielle Verfassung des Dienstes sei«solide». Die Wirtschaftlichkeit der Operationen sei zufriedenstellend und im letzten Jahr deutlich gewachsen. Dies habe es Skyguide erlaubt, die Gebühren für Transitflüge sowie für An- und Abflüge auf den Landesflughäfen zu senken. Allerdings hätten dies auch die meisten Flugsicherheitsorganisationen der umliegenden Länder getan. Damit blieben die Tarife von Skyguide die mit Abstand höchsten Europas.

Skyguide ist gemäss Gesetz eine nicht gewinnorientierte Gesellschaft. Das Jahresergebnis 2016 von 15 Millionen Franken liege im vorgegebenen Rahmen, schreibt das UVEK. Skyguide konnte alle Investitionen aus dem Cash-Flow finanzieren und zugleich die Nettoverschuldung abbauen.

Keinen positiven Abschluss brachte das Jahr 2016 für die Fluglotsen. Die Sozialpartner konnten sich nicht auf eine Erneuerung des Gesamtarbeitsvertrages einigen, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Verhandlungen dauerten an.

Zu tiefe Flughöhe

Ins Visier von Ermittlern geriet Skyguide nach dem Absturz eines F/A-18-Kampfjets Ende August 2016, bei dem der Pilot ums Leben kam. Gemäss einer Untersuchung der Militärjustiz hatte der Flugverkehrsleiter der Skyguide eine zu tiefe Flughöhe angeordnet. Ob dies zum Absturz geführt hat, ist allerdings noch unklar.

Die Umstände des Unglücks würden von den Militärjustizbehörden untersucht, schreibt dazu das UVEK. Das Krisenmanagement von Luftwaffe und Skyguide habe sich bewährt.

SDA/mcp

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