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Schuldspruch gegen Fussball-Präsident Schifferle

Im Prozess Siska gegen Heinrich Schifferle hat das Gericht in Winterthur ein Urteil gefällt: in Teilen schuldig.

Die Siska AG erhält 9000 Franken Schadenersatz.
Die Siska AG erhält 9000 Franken Schadenersatz.
Marc Dahinden

Der 66-jährige Heinrich Schifferle ist schuldig der mehrfachen ungetreuen Geschäftsbesorgung und wird mit einer bedingten Geldstrafe von 144000 Franken bestraft. Dieses Urteil hat das Bezirksgericht Winterthur heute morgen mitgeteilt. Schifferle muss der Privatklägerin Siska Immobilien AG zudem einen Schadenersatz von 9000 Franken sowie eine Parteientschädigung von 12000 Franken bezahlen. Andererseits erhält Schifferle aus der Gerichtskasse 72000 Franken als Entschädigung für seine Verteidigung während des gesamten Verfahrens. Von mehreren Anklagepunkten wurde Schifferle wie erwartet freigesprochen. Schuldig aber sprach ihn das Bezirksgericht, weil er sich private Motorfahrzeugversicherungen und ein Cover für seinen Aston Martin von der Siska bezahlen liess. Zudem liess er Siska-Personal private Angelegenheiten erledigen. Die schriftliche Begründung des Urteils liegt noch nicht vor, sie wird in den kommenden Wochen erwartet. Das Urteil kann an das Obergericht weitergezogen werden.

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