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Schlechte Luft an den Hauptverkehrsachsen

An den Hauptverkehrsachsen in St. Gallen und Zürich hat es noch immer zu viel gesundheitsschädigendes Stickstoffdioxid (NO2) in der Luft.

An der Rosengartenstrasse in Zürich ist die Abgasbelastung immer noch zu hoch.
An der Rosengartenstrasse in Zürich ist die Abgasbelastung immer noch zu hoch.
Keystone

An der stark befahrenen Rosengartenstrasse in Zürich wurde der Jahresmittel-Grenzwert für NO2 um 60 Prozent überschritten. Auch am St. Galler Blumenbergplatz enthielt die Luft um fast ein Viertel zu viel NO2, wie Ostluft am Mittwoch mitteilte.

Obwohl das verregnete und relativ milde Wetter im Jahr 2014 aus lufthygienischer Sicht günstiger war, wurden die in der Luftreinhalte-Verordnung (LRV) des Bundes festgelegten Limiten häufig überschritten. Besser waren die Messwerte in den Wohnquartieren abseits der Hauptverkehrsachsen.

Eher überraschend sei, dass es auch an einzelnen städtischen Standorten mit Einschränkungen des motorisierten Individualverkehrs relativ hohe NO2-Belastungen gebe, heisst es im Communiqué. Dies gelte zum Beispiel für den Bahnhofplatz und den Bohl in St. Gallen.

Risiko für Ältere, Kinder und Kranke

Die Luftverschmutzung durch Stickoxide stammt speziell aus dieselbetriebenen Autos, Lieferwagen, Lastwagen und Bussen. Laut Ostluft leiden vor allem ältere Menschen, Kinder und Kranke darunter.

Sauberere Motoren und verbesserte Abgassysteme hätten in den letzten Jahrzehnten trotz einer Zunahme des Verkehrs zu einer besseren Luftqualität geführt, heisst es. Dennoch treten verschiedene Luftschadstoffe noch immer in zu hohen Konzentrationen auf.

Ostluft ist die gemeinsame Überwachung der Luftqualität in den Kantonen St. Gallen, beiden Appenzell, Thurgau, Schaffhausen, Zürich, Glarus, dem Fürstentum Liechtenstein und in Teilen Graubündens. Das Messnetz umfasst 17 Stationen.

SDA/mst

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