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Regierungsrat ist gegen Initiative zum Filmschaffen

Der Zürcher Regierungsrat ist gegen die Volksinitiative «Film- und Medienförderungsgesetz». Für ihn lässt sich eine gesetzliche Sonderstellung des Filmschaffens nicht rechtfertigen und beantragt dem Kantonsrat, die Initiative abzulehnen.

Der Film dürfe nicht über anderen Kunstsparten stehen, befindet der Zürcher Regierungsrat.
Der Film dürfe nicht über anderen Kunstsparten stehen, befindet der Zürcher Regierungsrat.
Keystone

Durch eine weitergehende gesetzlich verankerte Förderung der Film- und Medienschaffenden würden andere Kunstsparten wie Musik oder Theater zwangsläufig schlechter gestellt. «Die Kulturförderung des Kantons Zürich ist der Vielfalt verpflichtet», teilte er am Donnerstag mit.

Der Kanton Zürich engagiere sich zudem schon heute stark für die Förderung des Filmschaffens, teilte der Regierungsrat am Donnerstag mit. Dies würde die Schaffung der Zürcher Filmstiftung im Jahr 2004 mit 20 Millionen Franken aus dem Lotteriefonds belegen.

Auch wurde kürzlich der jährliche kantonale Betriebsbeitrag an diese Stiftung von 1,65 auf 4,65 Millionen Franken pro Jahr erhöht.

Die Volksinitiative wurde im März 2016 eingereicht und im September 2016 vom Regierungsrat für gültig erklärt. Sie verlangt eine gesetzliche Verankerung der audiovisuellen und interaktiven Medienkultur im Kanton Zürich.

SDA/mcp

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