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Regierung soll U-Bahn für Zürich prüfen

Eine U-Bahn für den Grossraum Zürich? Dies schlagen Kantonsräte der GLP vor. In einem Postulat fordern sie die Regierung auf, diese Vision zu prüfen.

Grünliberale Zürcher Kantonsräte schlagen vor, für den Grossraum Zürich eine U-Bahn zu planen. Sie verlangen mit einem Postulat vom Regierungsrat Angaben darüber, welchen Beitrag eine solche Bahn langfristig - zwischen 2030 und 2050 - in der Stadt Zürich und den Nachbargemeinden zu leisten vermag.

Die U-Bahn sollte als Mittelverteiler den zu erwartenden Mehrverkehr bewältigen, schreiben die Postulanten in der Begründung ihres Vorstosses, der am Donnerstag veröffentlicht wurde. Die bestehenden Verkehrssysteme könnten entlastet und der Strassenraum aufgewertet werden.

Bund soll sich beteiligen

In seinem Bericht soll der Regierungsrat darlegen, welche bestehenden Infrastrukturen sinnvoll in ein U-Bahn-System integriert werden könnten. Zudem wünschen die GLP-Kantonsräte Angaben darüber, in welcher Form sich der Bund über FABI oder ein Agglomerationsprogramm an den Kosten beteiligen würde und welchen Investitionskostenbeitrag die kantonale Umsetzung der Mehrwertabschöpfung zu einem Mittelverteiler leisten könnte.

Als Grobverteiler diene heute im Grossraum Zürich die S-Bahn, als Feinverteiler Tram und Bus. Die Glattalbahn und künftig auch die Limmattalbahn fungierten an der Stadtgrenze als Mittelverteiler. Im restlichen Gebiet des Grossraums Zürich fehle diese Mittelverteilerstufe gänzlich, schreiben die GLP-Kantonsräte.

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