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Raserfahrt endete in Weiningen

Ein Autofahrer flüchtete am Samstagmorgen in Zürich vor einer Polizeikontrolle. Nach einer wilden Verfolgungsfahrt wurde er in Weiningen verhaftet. Verletzt wurde niemand, im Auto des Flüchtenden wurden Drogen gefunden.

Mit über 100 km/h durch die Wohnquartiere: Ein Autofahrer flüchtete in halsbrecherischer Fahrt vor der Polizei. (Archivbild)
Mit über 100 km/h durch die Wohnquartiere: Ein Autofahrer flüchtete in halsbrecherischer Fahrt vor der Polizei. (Archivbild)
Keystone

Wie die Kantonspolizei Zürich mitteilt, wollte eine ihrer Patrouillen kurz vor 7 Uhr am Samstagmorgen auf der Pfingstweidbrücke in Zürich einen Autofahrer anhalten und kontrollieren. Dieser fuhr an den Polizisten vorbei und beschleunigte seine Fahrt. Sofort nahm die Patrouille die Verfolgung auf und weitere Polizeikräfte wurden zur Unterstützung aufgeboten.

Streifenwagen zweimal gerammt

Auf halsbrecherische Weise flüchtete der Autofahrer während längerer Zeit, dabei verletzte er unzählige Male die Verkehrsregeln. Zum Teil ging die Fahrt mit über 100 Stundenkilometern durch Wohnquartiere, wodurch er mehrere Raserdelikte beging. Die Flucht ging aus der Stadt Zürich heraus in die Region Höngg und Engstringen Richtung Weiningen. Zweimal rammte der Fluchtfahrer den Patrouillenwagen der Polizei, als er in eine Sackgasse fuhr und wendete. Beim zweiten Mal, in Weiningen, stoppten die Polizisten das Auto und wiesen den Mann an, auszusteigen. Er setzte sich dann längere Zeit massiv gegen die Verhaftung zur Wehr und versuchte, zu Fuss wegzurennen. Die Polizisten mussten den Pfefferspray einsetzen. Schliesslich wurde der Flüchtende arretiert.

Alkohol und Drogen konsumiert

Es handelt sich um einen 36-jährigen Schweizer aus dem Kanton Aargau. Nach eigenen Aussagen habe er vor der Fahrt Drogen und Alkohol konsumiert. Bei der Kontrolle seines Autos fanden die Polizisten verschiedene Drogen wie Marihuana, Kokain, Ecstasy-Pillen und Cristal-Meth sowie einen grösseren Bargeldbetrag. Es erfolgt wegen der massiven Verkehrsdelikte und wegen Verdachts des Drogenhandels eine Anzeige an die Staatsanwaltschaft.

Zeugenaufruf

Personen, die durch die Fahrweise des Flüchtenden gefährdet worden sind, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Verkehrszug Neubüel, 043 833 17 00, in Verbindung zu setzen.

Kapo Zürich/ani

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