Zum Hauptinhalt springen

Pro-Komitee will 200 Millionen für Velorouten in der Stadt Zürich

Auf einer Velofahrt durch die Stadtzürcher Kreise 5, 4 und 3 hat das Ja-Komitee zur Veloinitiative aufgezeigt, weshalb es in den nächsten Jahren 200 Millionen Franken für Velorouten in der Stadt braucht.

Das Veloroutennetz in der Stadt Zürich soll ausgebaut werden: Das verlangen die Jungen Grünen.
Das Veloroutennetz in der Stadt Zürich soll ausgebaut werden: Das verlangen die Jungen Grünen.
Keystone

Velofahren müsse in Zürich für alle möglich sein, auch für Kinder, Senioren und Ungeübte, sagte Gemeinderat Matthias Probst (Grüne) zu Beginn der Rundfahrt am Donnerstag. Das Komitee plädiert deshalb für ein sicheres, durchgehendes Veloroutennetz, «das nicht dann aufhört, wenn man es am meisten braucht».

Lanciert wurde die Initiative von den Jungen Grünen der Stadt Zürich. Unterstützt wird das Begehren von den Grünen, der SP, der Juso, den Grünliberalen sowie den Organisationen VCS, UmverkehR und Pro Velo. Bei einer Annahme könnte die Stadt jährlich 10 Millionen Franken aufwenden, um das Veloroutennetz 20 Jahre lang auszubauen.

Schritt in die richtige Richtung

Der Gegenvorschlag sieht einen Rahmenkredit von 120 Millionen Franken vor. Dabei sollen 90 Millionen Franken für den Bau von kommunalen Velorouten und 30 Millionen Franken für grössere Velostationen und kleinere Velo-Abstellanlagen eingesetzt werden. Für regionale Velowege rechnet der Stadtrat mit der Unterstützung des Kantons.

Das sei zwar ein Schritt in die richtige Richtung, sagte GLP-Gemeinderätin Anne-Catherine Nabholz auf der Rundfahrt. «Es genügt aber noch nicht, um den Druck aufrecht zu erhalten.» Mit der Initiative soll dem Masterplan Velo des Stadtrates die nötige politische Kraft verliehen und die Umsetzung beschleunigt werden.

Projekte, die noch nicht auf dem Radar sind

Das Initiativkomitee betonte auf der Fahrt durch die verschiedenen Stadtkreise zudem, dass allein für die nötige Querung des Gleisfelds, der Limmat und der Sihl mindestens 30 Millionen Franken aufgewendet werden müssten. Aber auch Projekte, die noch gar nicht auf dem Radar der Stadt seien, benötigten neue Mittel.

Das Zürcher Stadtparlament hatte sich im vergangenen November sowohl für die Veloinitiative der Jungen Grünen als auch für den Gegenvorschlag des Stadtrats ausgesprochen.

(SDA)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch