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Zürcher Prämienverbilligung: Regierung spricht 383 Millionen Franken

Im Kanton Zürich werden 2018 für die individuellen Prämienverbilligungen der obligatorischen Krankenversicherung 870 Millionen Franken eingesetzt. 383 Millionen Franken bezahlt der Kanton, den Rest der Bund. Der Regierungsrat hat den Kantonsbeitrag festgesetzt, wie er am Donnerstag mitgeteilt hat.

Die Gesundheitskosten zulasten der obligatorischen Krankenversicherung stiegen 2016 um 3,8 Prozent. Dies hat einen Einfluss auf die Höhe der Krankenkassenprämien 2018, die heute bekanntgegeben werden.
Die Gesundheitskosten zulasten der obligatorischen Krankenversicherung stiegen 2016 um 3,8 Prozent. Dies hat einen Einfluss auf die Höhe der Krankenkassenprämien 2018, die heute bekanntgegeben werden.
Symbolbild, Keystone

Die Kosten für die individuelle Prämienverbilligung teilen sich Bund und Kanton. Der Regierungsrat hat den Kantonsbeitrag auf 80 Prozent des Bundesbeitrags festgesetzt. Das heisst: 2018 wird der Bund 478,7 Millionen Franken an die Zürcher Prämienverbilligungen zahlen.

Zusätzliche 8 Millionen wendet der Bund auf für Prämienübernahmen von vorläufig aufgenommenen Personen. Der Beitrag des Kantons beläuft sich demnach auf 383 Millionen Franken.

Die Prämienverbilligungsbeträge unterscheiden sich nach Alter, Zivilstand, Gesamteinkommen und Wohnort. Für anspruchsberechtigte Verheiratete und Alleinerziehende bewegen sich die Beiträge 2018 zwischen 324 und 2220 Franken, für Alleinstehende von 624 bis 1716 Franken und für 18- bis 25-Jährige in Erstausbildung von 2316 bis 2808 Franken.

Ausserdem budgetiert der Kanton 48 Millionen Franken für die Entschädigung von Verlustscheinen bei nicht bezahlten Krankenkassenprämien.

(SDA)

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