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Polizei zeigt «Gucklochfahrer» an

Weil sie in die vereiste Windschutzscheibe ihres Autos nur gerade ein «Guckloch» gekratzt hatten, sind im Kanton St. Gallen am Mittwochmorgen zwölf Autolenker angezeigt worden, wie die Kantonspolizei mitteilte.

Symbolbild, Keystone

Zeitnot am Morgen und vereiste Scheiben am Auto - da beschränkt sich mancher Autofahrer darauf, schnell Löcher ins Eis zu kratzen, damit er eine minimale Sicht auf die Strasse hat. Das genügt aber nicht.

Laut Polizei müssen nicht nur Front- und Seitenscheiben völlig von Eis und Schnee befreit werden, sondern auch Spiegel, Lichter und Kontrollschilder. Immerhin: Heck- und hintere Seitenscheiben müssen «nicht zwingend freigekratzt» werden, wenn die Seitenspiegel eine klare Sicht nach hinten erlauben.

Die Verzeigten haben mit Bussen zu rechnen, die bis zu mehrere hundert Franken betragen können. In ganz schweren Fällen kann sogar ein Ausweisentzug drohen. Zudem kann die Versicherung die Leistung kürzen, sollte es zu einem Unfall kommen.

SDA/past

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