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Plastik-Eis fällt komplett durch

Synthetische Flächen können das Kunsteis nicht ersetzen. Das zeigt ein Test in Zürich.

Auf der Pfingstweid in Zürich West kam ein Eisfeld mit synthetischen Platten vorübergehend zum Einsatz. Der gleiche Hersteller lieferte das Sync-Ice für den Test im Sihlhölzli.
Auf der Pfingstweid in Zürich West kam ein Eisfeld mit synthetischen Platten vorübergehend zum Einsatz. Der gleiche Hersteller lieferte das Sync-Ice für den Test im Sihlhölzli.
zvg/Marco Engesser

Für Eisfelder aus Kunststoff spricht vieles: Sie lassen sich an einem Tag auf- oder abbauen, können das ganze Jahr über genutzt werden und verbrauchen im Vergleich zum Kunsteis keine Energie. Unterhalt und Anschaffung sind günstig. Mit dem so genannten Synth-Ice liesse sich der Mangel an genügend Eisflächen in Zürich zumindest teilweise kompensieren (siehe Kasten). Dies waren auch die Gründe, weshalb die beiden Zürcher Gemeinderäte Isabei Garcia und Martin Luchsinger den Stadtrat aufforderten, den Einsatz von Synth-Ice zu prüfen. «Die zusätzliche Nutzungsdauer in wärmeren Jahreszeiten würde es Eissportlern erlauben, ihr Training auch im Sommer auf einer energetisch und ökologisch sinnvollen Kunststoff-Eisfläche in ihrer Nähe zu absolvieren», schrieben die beiden Grünen 2012 in ihrem Postulat.

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