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Personalchef oder Roboter – wer diskriminiert weniger?

Um Diskriminierung vorzubeugen, setzen immer mehr Unternehmen auf anonyme Bewerbungen. Die Methode stösst jedoch nicht nur auf positive Reaktionen. Und es gibt Alternativen.

Beim Vorstellungsgespräch entscheidet sich, ob ein Bewerber zum Unternehmen passt.
Beim Vorstellungsgespräch entscheidet sich, ob ein Bewerber zum Unternehmen passt.
Keystone

Macht es einen Unterschied, ob man sich als Sandra Bauer oder als Meryem Öztürk auf eine Stelle bewirbt? Eine Studie der österreichischen Ökonomin und Genderforscherin Doris Weichselbauer meint, dies zu beweisen. Sie verschickte über 1000 fiktive Bewerbungen an deutsche Unter­nehmen. Bewarb sie sich mit dem Namen Sandra Bauer, wurde sie in 18,8 Prozent der Fälle zu einem Vorstellungsgespräch ein­geladen.

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