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Obergericht zerzaust Ermittlungen zur Tanzdemo

«Blosse Mutmassungen»: Ungewohnt deutlich äussert sich das Obergericht zur Tanzdemo-Voruntersuchung. Die bisherigen Ermittlungen seien unzureichend.

Während der Demo wurde eine Frau von einem Gummigeschoss der Polizei am Auge getroffen. Sie musste notoperiert werden.
Während der Demo wurde eine Frau von einem Gummigeschoss der Polizei am Auge getroffen. Sie musste notoperiert werden.
Heinz Diener

Am 13. Januar 2015 hatte die Staats­anwaltschaft Winterthur entschieden, die Strafanzeige einer am Auge verletzten Teilnehmerin der Tanzdemo «Standortfucktor» gegen die Polizei nicht zu verfolgen («Nichtanhandnahme»). Jetzt muss sie doch ermitteln. Das Obergericht hat einen Rekurs der Geschädigten gutgeheissen. Es widerspricht dabei der Staatsanwaltschaft Winterthur in mehreren Punkten und stellt den geleisteten Untersuchungen durch die Stadtpolizei Zürich kein gutes Zeugnis aus.

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