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Nördlich Lägern soll als Atommüll-Lager weiterhin in Frage kommen

Für ein Atommüll-Tiefenlager sollen die Gebiete Jura Ost, Zürich Nordost und auch Nördlich Lägern weiter untersucht werden. Das empfiehlt die Eidgenössische Kommission für nukleare Sicherheit (KNS). Sie schliesst sich damit dem ENSI an.

Die KNS schliesst sich der Empfehlung des Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorats an und will den Standort Nördlich Lägern als möglicher Standort für die Lagerung radioaktiver Abfälle im Spiel behalten.
Die KNS schliesst sich der Empfehlung des Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorats an und will den Standort Nördlich Lägern als möglicher Standort für die Lagerung radioaktiver Abfälle im Spiel behalten.
Keystone

Die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) hatte vorgeschlagen, Nördlich Lägern zusammen mit den Gebieten Jura-Südfuss, Südranden und Wellenberg zurückstellen und nur die Gebiete Jura Ost und Zürich Nordost weiter zu untersuchen.

Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) zeigte sich mehrheitlich einverstanden mit der Argumentation der Nagra, kam aber zum Schluss, der Standort Nördlich Lägern sollte weiter untersucht werden. Die KNS schliesst sich dem an: Die vorhandenen Daten reichten nicht aus, um eindeutige Nachteile für diesen Standort abzuleiten, schreibt die KNS in einer Mitteilung vom Montag.

Die KNS hat die Aufgabe, in jeder der drei Etappen der Standortsuche zu den Gutachten des ENSI Stellung zu nehmen. Ende 2017 werden alle Berichte, Gutachten und Stellungnahmen in eine Vernehmlassung geschickt. Der Bundesrat wird voraussichtlich bis Ende 2018 festlegen, welche Standortgebiete in der dritten und letzten Etappe tatsächlich vertieft untersucht werden sollen.

SDA/mcp

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