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Milchbucktunnel: Keine Einsprache des ACS Zürich gegen Spurabbau

Die mittlere Spur im Zürcher Milchbucktunnel bleibt vorerst definitiv gesperrt. Die Zürcher Sektion des Automobil Clubs der Schweiz (ACS) hat entschieden, auf eine weitere Einsprache gegen den Spurabbau zu verzichten.

Der Milchbucktunnel: Oft müssen hier Verkehrsteilnehmer viel Geduld mitbringen.
Der Milchbucktunnel: Oft müssen hier Verkehrsteilnehmer viel Geduld mitbringen.
Keystone

Der ACS begründet seinen Entscheid hauptsächlich damit, «dass das ASTRA zugesagt hat, die mittlere Spur nach der Fertigstellung der Grossbaustelle Einhausung von Schwamendingen 2025 wieder dem motorisierten Individualverkehr zur Verfügung zu stellen». Dies teilte der ACS am Mittwoch mit.

Der ACS könne ausserdem durchaus nachvollziehen, dass eine vorübergehende Freigabe des Mittelstreifens aufgrund der anstehenden Strassenbaustelle Schwamendingen eher wenig Sinn mache.

Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) verfügte im September 2014 die definitive Sperrung der mittleren Spur. Seither gibt es pro Richtung nur noch eine Spur und in der Mitte einen Pannen- und Rettungsstreifen. Dagegen legten der ACS sowie eine Einzelperson eine Beschwerde ein.

Das Bundesverwaltungsgericht gab den Klägern teilweise Recht. Das Gericht verlangte vom ASTRA weitere Abklärungen, vor allem was den Verkehrsfluss betrifft.

Die Ergebnisse der zwei Gutachten, die das ASTRA in Auftrag gab, wurden Ende September veröffentlicht. Sie stützten die bisherige Haltung des Bundes. Das ASTRA publizierte deshalb gleichzeitig eine Verfügung, die den heutigen Zustand bestätigte.

SDA/mcp

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