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Mehrere Demonstrationen während FIFA-Kongress in Zürich

Vom Ausschluss Israels bis zu den WM-Baustellen in Katar: Vor dem Zürcher Hallenstadion versammelten sich heute Freitag verschiedene Gruppierungen, die für ihre Anliegen demonstrierten.

Polizisten bewachen das Zürcher Hallenstadion, in dem heute Freitag der 65. FIFA-Kongress stattfindet.
Polizisten bewachen das Zürcher Hallenstadion, in dem heute Freitag der 65. FIFA-Kongress stattfindet.
Ennio Leanza, Keystone
Mehrere Gruppierungen demonstrierten anlässlich des FIFA-Kongresses in Zürich für ihr Anliegen.
Mehrere Gruppierungen demonstrierten anlässlich des FIFA-Kongresses in Zürich für ihr Anliegen.
Ennio Leanza, Keystone
Sie fordern, dass der Weltfussballverband seine soziale Verantwortung wahrnehme und etwas gegen die «menschenunwürdigen Bedingungen» der Arbeiter auf den WM-Baustellen unternimmt.
Sie fordern, dass der Weltfussballverband seine soziale Verantwortung wahrnehme und etwas gegen die «menschenunwürdigen Bedingungen» der Arbeiter auf den WM-Baustellen unternimmt.
Ennio Leanza, Keystone
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Zu Beginn des FIFA-Kongresses in Zürich haben heute verschiedene Gruppierungen für ihre Anliegen demonstriert. Während propalästinensische Demonstranten für den Ausschluss Israels aus dem Weltfussballverband warben, machte die Unia mit einem Flashmob auf die «katastrophalen Zustände» auf WM-Baustellen in Katar aufmerksam.

Vor dem Zürcher Hallenstadion versammelten sich einige Dutzend Menschen, um für einen Ausschluss Israels aus dem Fussball-Weltverband zu werben, wie ein Reporter der Sportinformation vor Ort sagte. Der palästinensische Verband hatte für die Vollversammlung der 209 FIFA-Mitgliedsländer einen entsprechenden Antrag gestellt.

«Menschenunwürdige Bedingungen» in Katar

Auf Transparenten forderten die Demonstranten unter anderem ein freies Palästina sowie den Boykott Israels. Die von einigen Polizisten beobachtete Kundgebung verlief friedlich. Im Innern des Hallenstadions wurden zudem zwei Frauen abgeführt, nachdem sie eine Palästina-Fahne geschwenkt und Parolen gerufen hatten.

Demonstrationen vor dem Zürcher Hallenstadion sorgen für Unruhe. Video: Keystone

Aktivistinnen und Aktivisten der Gewerkschaft Unia, Solidar Suisse und der Bau- und Holzarbeiter Internationale (BHI) haben ihrerseits den Weltfussballverband aufgefordert, seine soziale Verantwortung wahrzunehmen und den «menschenunwürdigen Bedingungen» auf den WM-Baustellen in Katar ein Ende zu setzen.

Todesfälle auf WM-Baustellen seien an der Tagesordnung, heisst es in einer Mitteilung. Bauarbeiter würden wie Sklaven behandelt und ihre Arbeitsrechte massiv verletzt. An der Demonstration beteiligten sich gemäss Angaben der Organisatoren über 200 Personen.

SDA/anb

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