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Land in Sicht

Die Uetiker haben gestern Ja gesagt zum Kauf des halben Areals der Chemischen Fabrik. Das ist ein ­Anlass zur Freude – aber kein Grund für Übermut. Es werden verschiedene Ansichten auftauchen, was am See genau entstehen soll. Spätestens dann, wenn es um konkrete Projekte geht, wird diese Diskussion aufflammen. Die Behörden müssen deshalb ihr Versprechen einlösen, dass die Bevölkerung mitreden darf. Davon hängt es ab, ob künftige Projekte akzeptiert werden.

Die Uetiker werden nicht alles vorbehaltlos absegnen. Das dürfte sich bereits im Dezember zeigen, wenn sie über eine Umzonung abstimmen. Diese würde ein Gymiprovisorium im Dorfzentrum ermöglichen, bis die neue Kantonsschule fertig ist. Der Widerstand dagegen wird beträchtlich sein. Für die Behörden ist zwar seit gestern Land in Sicht – doch im sicheren Hafen sind sie noch nicht.

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