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Kredit für Sanierung des Theaters St. Gallen kommt vors Volk

Die Sanierung des Theaters St. Gallen für 48,6 Millionen Franken kommt vors Volk. Der Kantonsrat beschloss am Mittwoch das Ratsreferendum für die Kreditvorlage. Die 43 Stimmen – nötig waren mindestens 40 – kamen hauptsächlich von der SVP.

Die Sanierung des Theaters St. Gallen kommt vors Volk. Das hat der St. Galler Kantonsrat beschlossen.
Die Sanierung des Theaters St. Gallen kommt vors Volk. Das hat der St. Galler Kantonsrat beschlossen.
Keystone

Auch SP-Kantonsrat Etrit Hasler und zwei bürgerliche Vertreter ausserhalb der 40-köpfigen SVP-Fraktion stimmten für das Ratsreferendum. Damit haben die Stimmberechtigten das letzte Wort zum 48-Millionen-Kredit.

Baudirektor Marc Mächler (FDP) erklärte schon vor der Abstimmung über das Ratsreferendum, er freue sich darauf, im ganzen Kanton auf Abstimmungs-Werbetour für das Theater zu gehen. Das Theatergebäude sei «wirklich schitter dran».

SVP-Vertreter wiesen den Vorwurf der Ratslinken zurück, die SVP sei kulturfeindlich. Die SVP-Fraktion hatte in der Junisession erfolglos Rückweisung der Theatervorlage beantragt. Sie wollte, dass neben einer Sanierung auch eine Neubauvariante geprüft werde.

Betonbau aus dem Jahr 1968

Der 1968 eröffnete Betonbau des Theaters im Stadtpark wurde noch nie von Grund auf renoviert. Nun besteht ein grosser Erneuerungsbedarf, wie die Regierung in der Vorlage schreibt. Dies zeigte sich zuletzt, als eine Hebebühne ausfiel und es für die veraltete Steuerung keine Ersatzteile mehr gab.

Die Sanierungsarbeiten können nicht bei laufendem Theaterbetrieb durchgeführt werden. Deshalb ist als Ersatz für den Theatersaal mit seinen 780 Plätzen ein Provisorium mit 500 Sitzplätzen auf dem Areal zwischen dem Kunstmuseum und dem Historischen und Völkerkundemuseum geplant.

(SDA)

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