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Kein Ausgleich der kalten Progression im Kanton Zürich

Die Tarife und Abzüge der Einkommens- und Vermögenssteuer werden in Kanton Zürich auch für die nächsten zwei Jahre nicht angepasst. Der letzte Ausgleich fand im Jahre 2012 statt.

Nicht mehr Abzüge möglich: Der Kanton Zürich passt auch auf das kommende Jahr die kalte Progression nicht an.
Nicht mehr Abzüge möglich: Der Kanton Zürich passt auch auf das kommende Jahr die kalte Progression nicht an.
Nathalie Guinand

Bei den Tarifen und Abzügen der Einkommens- und Vermögenssteuern im Kanton Zürich gibt es in den nächsten zwei Jahren keine teuerungsbedingte Anpassung. Seit dem letzten Ausgleich der kalten Progression Anfang 2012 war die Teuerung negativ. Diese wird gemäss Steuergesetz nicht ausgeglichen.

Letzter Ausgleich 2012

Die Finanzdirektion gleich die Teuerung gemäss Landesindex der Konsumentenpreise jeweils auf den Beginn der zweijährigen Steuerfussperiode aus. Anfang 2016 wäre dies der Fall, massgebend ist der Indexstand von Mai 2015.

Beim letzten Ausgleich Anfang 2012 wurde der Index auf 162,7 Punkte geschätzt. Im Mai 2015 lag er nun bei 158,3 Punkten. Ein Ausgleich erfolgt erst wieder, nachdem die negative Teuerung aufgeholt und effektiv eine Teuerung eingetreten ist, wie die Finanzdirektion heute Mittwoch mitteilte.

SDA/heb

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