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Kantonsrat ist dem Richtplan Hochschulquartier wohlgesinnt

Das bestimmende Thema im Kantonsrat am Montag ist die Zukunft des Hochschulgebiets im Zürcher Stadtzentrum gewesen. Das Parlament hat in einer ersten Debatte die maximalen Gebäudehöhen und die maximale Fläche der zukünftigen Räumlichkeiten begrenzt.

Im Hochschulgebiet im Stadtzentrum Zürichs soll per Richtblan nicht über 512 Meter über Meer gebaut werden dürfen.
Im Hochschulgebiet im Stadtzentrum Zürichs soll per Richtblan nicht über 512 Meter über Meer gebaut werden dürfen.
Symbolbild, Keystone

Der Rat sprach sich dafür aus, im Richtplan eine Obergrenze für Gebäude bei 512 Metern über Meer festzuschreiben. Das Hauptgebäude der ETH liegt auf 450 Metern über Meer. Ausserdem beschränkte der Rat die Summe der maximalen Geschossflächen im Richtplan auf 320'000 Quadratmeter. Er folgte dabei einem Antrag der vorberatenden Kommission.

Der mehrheitliche Tenor der Diskussion im Rat war, dass der Planungsspielraum nicht zu sehr eingeschränkt werden solle. Die linke Ratsseite wies allerdings wiederholt darauf hin, dass nach der Debatte im Kantonsrat keine Mitsprache mehr möglich sein wird: Baudirektion und Spitalrat können dann alleine über die konkreten Projekte entscheiden. Der Richtplan für die Entwicklung des Zürcher Hochschulquartiers in den kommenden Jahrzehnten sieht tiefgreifende Veränderungen vor. Auf einer Fläche von rund 30 Fussballfeldern werden alte Gebäude abgerissen und neue gebaut, um den Platzbedarf der Hochschulen und des Unispitals zu decken. Ausserdem muss die veraltete Infrastruktur modernisiert werden

Während der Standort, an dem der Ausbau stattfinden soll, weitgehend unbestritten ist, sind die Baukörper für manche ein Anlass zur Sorge. Kritiker sprechen von einer Riegelfunktion der grossen Gebäude. Durch die aktuelle Begrenzung der Höhe dürften die Gebäude in der Planung eher in die Breite wachsen. Die Debatte wird in zwei Wochen weitergeführt.

SDA/past

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