Zürich

Kantonsrat befasst sich mit Burkini

Der Zürcher Kantonsrat muss sich in einer der kommenden Sitzungen mit dem Thema «neutrale Badebekleidung» befassen.

Der Zürcher Kantonsrat muss sich in den kommenden Sessionen mit dem Thema Burkini befassen: Das verlangt eine Einzelinitiative eines Ustermers.

Der Zürcher Kantonsrat muss sich in den kommenden Sessionen mit dem Thema Burkini befassen: Das verlangt eine Einzelinitiative eines Ustermers. Bild: Symbolbild/Keystone

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Ein Bürger fordert in einer Einzelinitiative, dass der Zürcher Regierungsrat gegen jegliche religiöse und politische Statements in Badeanstalten vorgeht. Wer nackt baden wolle, könne das auch nicht überall tun. Wer das andere Extrem praktiziere, habe aber überall Zutritt, schreibt der Bürger aus Uster in seiner Einzelinitiative, die am Donnerstag publiziert wurde. Er wolle aber baden, ohne religiös, politisch oder sonstwie beeinflusst zu werden.

Vom Regierungsrat fordert er deshalb nicht nur ein Burkini-Verbot in Badeanstalten, sondern auch ein Verbot von Werbung und politischen Statements. Verbannt würden also auch Badetücher mit Parteien-Logo. Der Vorstoss dürfte im Parlament wenig Chancen haben. (mst/sda)

Erstellt: 22.09.2016, 10:00 Uhr

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