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Kantonale Wahlen – und kaum einer geht hin

Berechnet man statt der klassischen Wahlbeteiligung den Anteil der Wählenden zur Gesamtbevölkerung, kommt man auf bedenklich tiefe Zahlen. In zwei Gemeinden haben sich sogar weniger als zehn Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner an den Kantonsratswahlen beteiligt.

Geht es nach dem Willen von Justizdirektorin Jacqueline Fehr (SP), so dürfen Jugendliche ab 16 Jahren sowie Ausländerinnen und Ausländer im Kanton Zürich bald politisch mitbestimmen. Denn Fehr hält die tiefe Beteiligung der Bevölkerung an den diesjährigen Kantonsratswahlen für ein Problem. Sie sagt im Interview mit dieser Zeitung: «Die Behördenmitglieder sollten als Vertreterinnen und Vertreter aller Menschen im Kanton legitimiert sein.»

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