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Kanton Zürich: Fünf «Horror-Clowns» und ein gesprengter Briefkasten

Halloween hat der Zürcher Kantonspolizei einiges an Zusatzarbeit beschert: 70 Mal wurde sie alarmiert, vorwiegend wegen Sachbeschädigungen.

Die Horror-Clowns an Halloween verhielten sich im Kanton Zürich nicht besonders auffällig.
Die Horror-Clowns an Halloween verhielten sich im Kanton Zürich nicht besonders auffällig.

Von den 70 Anrufen waren 40 wegen Kindern und Jugendlichen, die Eier an Häuser oder auf Autos geworfen hatten. Diese Streiche werden von der Polizei als Sachbeschädigung behandelt, da meist Reinigungsarbeiten und somit Kosten anfallen.

In einem Fall wurden die Eier aus einem fahrenden Auto geworfen. Es sind an Halloween also nicht nur Kinder unterwegs, wie die Polizei in ihrer Mitteilung vom Dienstag feststellt.

Die meisten anderen Anrufe waren von Bürgern, die verdächtige Situationen meldeten, die sich dann aber als harmlos herausstellten. Gravierendere Sachbeschädigungen gab es keine. Nur ein gesprengter Briefkasten wurde der Polizei gemeldet.

Harmlose Clowns

Auch mit dem aktuellen Verkleidungstrend Horror-Clowns wurde die Polizei einmal mehr konfrontiert. Fünf solcher Clowns wurden der Kantonspolizei gemeldet. Sie hätten sich aber nicht gefährlich verhalten, sondern lediglich Passanten erschreckt.

Auch in der Stadt Winterthur wurde eine junge Frau von einem Clown erschreckt. Es waren zusätzliche Patrouillen der Quartierpolizei und des Jugenddienstes im Einsatz. Sie kontrollierten Jugendliche auf dem ganzen Stadtgebiet und stellten dabei 60 Eier sicher. Ausserdem konfiszierten sie Laserpointer, Holzstücke und Feuerwerkskörper.

Es gingen diverse Meldungen ein, dass Fassaden mit rohen Eiern beworfen worden seien. Ausserdem wurde ein Auto gemeldet, dessen Halloween-Dekoration bei einem Passanten Unbehagen auslöste.

Ein brennendes Sofa auf der Strasse

Die Stadtpolizei Zürich erhielt am Montagabend zwischen 18 und 23.30 Uhr rund 40 Meldungen aus allen Stadtkreisen, wie sie am Dienstag mitteilte. Meistens ging es um rohe Eier, die gegen Fassaden oder Personen geworfen wurden.

So glimpflich ging es aber nicht immer ab: In einer Tiefgarage im Kreis 12 wurden 16 Autos mit einem Feuerlöscher besprüht. Dabei entstand zum Teil grosser Sachschaden. Es wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

In einer Turnhalle im Kreis 8 kam es zu einem Handgemenge. Während eines Trainings hatten Jugendliche die Halle gestürmt und die Sportler mit Eiern beworfen. Bei der anschliessenden Auseinandersetzung wurde eine Person an der Hand verletzt. Ausserdem ging eine Scheibe zu Bruch. Die Polizei kontrollierte mehrere Jugendliche und leitete Ermittlungen ein.

Bevor etwas zu Bruch ging, kontrollierte die Polizei eine Gruppe am Schwamendingerplatz. Sie war aufgefallen, weil die Jugendlichen mit Sturmhauben maskiert waren. Bei zwei 14-Jährigen fanden die Beamten mehrere Messer, einen Baseballschläger und einen Teleskopschlagstock. Die beiden werden angezeigt.

Auch die Feuerwehr war im Einsatz: Im Kreis 6 brannten zwei Abfallkübel und ein Container, im Kreis 5 beschädigte brennendes Papier einen Holzzaun und im Kreis 12 stand ein Sofa in Flammen - mitten auf der Strasse.

SDA/mcp

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