Wetter

Kaltfront kommt – schwere Gewitter sind möglich

Heute Abend könnte es ungemütlich werden: Die Wetterdienste warnen vor schweren Gewittern mit Starkregen, Hagel und Sturmböen.

Eine Kaltfront bringt heute Abend eine Abkühlung – dabei muss mit schweren Gewittern gerechnet werden.

Eine Kaltfront bringt heute Abend eine Abkühlung – dabei muss mit schweren Gewittern gerechnet werden. Bild: Keystone

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Momentan ist zwischen Winterthur, Zürich und Rapperswil-Jona vor allem eines angesagt: schwitzen!

Die Temperaturen liegen bei 27 bis 30 Grad. Hinzu kommt eine hohe Luftfeuchtigkeit. Wie den Messwerten der Wetterstationen im Grossraum Zürich zu entnehmen ist, liegen die Taupunkte derzeit bei Werten zwischen 15 und 18 Grad. Der Taupunkt ist in der Meteorologie ein wichtiger Wert zur Berechnung der Luftfeuchtigkeit. Als Faustregel gilt: Werte ab etwa 16 Grad werden als schwül empfunden, Werte über 20 Grad sind in der Regel kaum noch zu ertragen.

Eine gute Erklärung zum Thema Taupunkt liefert Meteorologin Rebekka Krampitz in diesem Video. Quelle: Youtube

Hohe Taupunkte sind aber auch ein Indikator dafür, dass eine wichtige Zutat (Feuchtigkeit) für ein Wetterphänomen vorhanden ist, das im Sommer in der Schweiz regelmässig vorkommt: Gewitter.

Kaltfront bringt Gewitter

Die zweite wichtige Zutat für Gewitter ist Hebung. Das bedeutet: Es braucht einen Auslöser, der die feuchten Luftmassen anheben und somit die Bildung von Gewitterwolken ermöglichen kann.

Genau das dürfte im Verlauf des heutigen Nachmittags und Abends geschehen. Aus Frankreich nähert sich nämlich eine Kaltfront. Im Vorfeld dieser Kaltfront kommt in den nächsten Stunden Bewegung in die Atmosphäre.

Zunächst ist nur mit vereinzelten Gewittern zu rechnen. Derzeit sind solche Einzelzellen am Jura und entlang der Voralpen unterwegs. Bei Annäherung der Front gegen Abend sind dann auch im Flachland schwere Gewitter möglich. Gemäss den Wetterdiensten können diese Gewitter Starkregen, Hagel und Sturmböen im Gepäck haben.

Meteocentrale wie auch Meteoschweiz warnen derzeit vor derart intensiven Wettererscheinungen, und zwar auf der ganzen Alpennordseite.

Die Warnlage gemäss Meteoschweiz.

In den letzten Tagen hatte es bereits auf der Alpensüdseite, im Wallis und jenseits der Schweizer Grenze vor allem im Französischen Burgund teils sehr heftige Gewitter gegeben.

Dass es überall Blitz und Donner geben wird ist allerdings alles andere als sicher. Wie fast immer bei sommerlichen Gewitterlagen kann es in einer Gemeinde stürmen und hageln – während in der Nachbargemeinde nur ein kühles Lüftchen geht. (zsz.ch)

Erstellt: 15.06.2017, 15:17 Uhr

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