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Jetzt widmet er sich den Affen

Regierungsrat Markus Kägi gibt sein Amt im Mai ab. Als Baudirektor hatte er den Kanton zwölf Jahre lang massgeblich geprägt. Nun freut er sich darauf, endlich wieder Herr über seine eigene Agenda zu sein.

Der Niederglatter Markus Kägi blickt zufrieden auf seine Amtszeit zurück.
Der Niederglatter Markus Kägi blickt zufrieden auf seine Amtszeit zurück.
Paco Carrascosa

Wie viel arbeitet eine 100 Prozent erwerbstätige Person im Unterland? Etwas über 1900 Stunden dürften es im Normalfall sein. Für Noch-Regierungsrat Markus Kägi war es während seinen zwölf Jahren Amtszeit bedeutend mehr. Er kam jeweils mit dem Zugum etwa 6.20 Uhrin Zürich an, begann somit etwa zehn Minuten später mit der Arbeit und blieb abends meist bis um 21 oder 22 Uhr. Die Ausnahme bildete immer der Montag. Da lieferte ihn ein Chauffeur jeweils bereits um 6 Uhr in seinem Büro in der Baudirektion ab – ansonsten hätte Kägi die Aktenberge, die er jeweils über das Wochenende studierte, nicht zurück in die Direktion transportieren können.

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