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Impfgegner fechten Impf-Genehmigung der Zürcher Apotheker an

Apotheker im Kanton Zürich dürfen noch keine Impfungen vornehmen. Impfgegner haben eine Beschwerde gegen die neue Regelung eingereicht.

Noch dürfen Apothekerinnen und Apotheker im Kanton Zürich nicht selber impfen.
Noch dürfen Apothekerinnen und Apotheker im Kanton Zürich nicht selber impfen.
Keystone

Die Zürcher Apotheker dürfen vorerst doch nicht impfen: Impfgegner von ausserhalb des Kantons haben beim Zürcher Verwaltungsgericht eine Beschwerde gegen diese neue Regelung eingereicht. Deshalb stellt die Zürcher Gesundheitsdirektion interessierten Apothekerinnen und Apothekern momentan noch keine Impf-Bewilligungen aus.

Theoretisch hätte die neue Regelung ab 1. September gelten sollen - also rechtzeitig vor der nächsten saisonalen Grippe-Welle. Ob dieser Zeitplan wegen der Beschwerde nun eingehalten werden kann, ist unklar. Der Kanton Zürich würde mit der Impf-Erlaubnis für Apotheker eine Vorreiterrolle in der Schweiz übernehmen.

Mit dem zusätzlichen niederschwelligen Impfangebot will Zürich mithelfen, die Durchimpfungsrate zu steigern - ein Ziel, das die Impfgegner mit ihrer Beschwerde verhindern wollen.

Grippe, FSME, Hepatitis

Apothekerinnen und Apotheker benötigen für die Impfungen eine Bewilligung, die mit klaren Vorgaben verknüpft ist. Sie müssen über eine genügende Aus- und Weiterbildung verfügen und sich auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand halten.

Es besteht also eine Fortbildungspflicht. Derzeit verfügen rund 50 Apothekerinnen und Apotheker über diese Weiterbildung. Wie viele von ihnen eine Impf-Bewilligung beantragen, ist noch nicht bekannt.

Ausser gegen Grippe sollen Zürcher Apothekerinnen und Apotheker auch gegen die von Zecken übertragene Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) impfen dürfen und Folgeimpfungen gegen Hepatitis vornehmen.

SDA/mst

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