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Immer mehr Familien leben in der Stadt Zürich

In der Stadt Zürich leben immer mehr Familien, der Trend zu Einpersonenhaushalten ist gebrochen. Die Formen des Zusammenlebens und der Aufteilung der Kinderbetreuung sind ziemlich traditionell.

Traditionelle Familienmodelle sind in der Stadt Zürich wieder stärker im Kommen.
Traditionelle Familienmodelle sind in der Stadt Zürich wieder stärker im Kommen.
Symbolbild, Keystone

In mehr als jedem fünften Stadtzürcher Haushalt leben Familien mit Kindern unter 25 Jahren, wie Statistik Stadt Zürich am Donnerstag mitteilte. 60 Prozent der Familien bestehen aus Ehepaar mit Kindern, unverheiratete Paaren mit gemeinsamen Kindern machen acht Prozent aus. Jeder zehnte Familienhaushalt ist ein Mehrgenerationen-Haushalt oder eine Wohngemeinschaft mit Kindern.

In knapp jedem fünften Familienhaushalt lebt eine Mutter oder ein Vater allein mit den Kindern, wobei es sich laut Statistik Stadt Zürich meist um die Mütter handelt. Wirtschaftlich sind die allein erziehenden Frauen deutlich schlechter gestellt als die allein erziehenden Männer. Patchworkfamilien sind mit gerade mal zwei Prozent der Familienhaushalte selten.

Kinderbetreuung nach wie vor eher Frauensache

Vier von fünf Familien mit unter 13-jährigen Kindern nutzen familienexterne Kinderbetreuungsangebote. Zu 65 Prozent sind es kostenpflichtige Angebote - deutlich mehr, als sie im Schweizer Durchschnitt beansprucht werden (39 Prozent). 21 Prozent der Familien brauchen für die Kinderbetreuung keine Aussenstehenden.

Kinderbetreuung und Hausarbeit werden auch heute noch meist von den Frauen erledigt. Ist ein Kind krank, so bleiben in fast 70 Prozent der Fälle die Mütter zu Hause - auch wenn beide Elternteile Vollzeit oder beide Teilzeit arbeiten.

Wie Statistik Stadt Zürich schreibt, hat sich die innerfamiliäre Aufteilung der Kinderbetreuung in den letzten zehn Jahren nur geringfügig verändert. Die Väter seien damit zufriedener als die Mütter.

SDA/mst

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