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«Ich will die Tiere in der Wildnis erhalten»

Alex Rübel ist seit einem Vierteljahrhundert Direktor des Zoos Zürich. Er sagt, wie sich das Verhältnis zum Tier gewandelt hat, was die Aufgabe des Zoos ist und weshalb die Tiere nicht bloss nach ihrer Attraktivität beurteilt werden.

Der Zoo und der Naturschutz: «Zerstören wir die Biodiversität, sind wir früher oder später auch weg.»
Der Zoo und der Naturschutz: «Zerstören wir die Biodiversität, sind wir früher oder später auch weg.»
Melanie Duchene

Alex Rübel, der Zoo hat sich in den letzten 25 Jahren, seit Sie ­Direktor sind, gewaltig entwickelt. Begonnen mit der neuen Bärenanlage bis zur Eröffnung der mongolischen Steppe. ­Weitere Ausbauschritte laufen bereits oder sind geplant. Muss der Zoo den Besuchern ständig Neues bieten?

Alex Rübel: Der Zoo ist ein Spiegel der Gesellschaft. Methoden und Ziele verändern sich mit dem ­gesellschaftlichen Verständnis gegenüber dem Tier. Dieses hat sich massiv gewandelt. Da müssen wir mitgehen, denn wir sind eine Kulturinstitution, gemacht von Menschen für Menschen.

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