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«Ich war hier eine Sternschnuppe»

Marc Fehlmann hat das Image des Reinhart-Museums aufgefrischt und die Besucherzahlen vervierfacht. Was er Winterthur rät, bevor er nach Berlin zieht.

Zieht seinen Koffer ein Haus weiter: Marc Fehlmann, scheidender Direktor des Museums Oskar Reinhart.
Zieht seinen Koffer ein Haus weiter: Marc Fehlmann, scheidender Direktor des Museums Oskar Reinhart.
Marc Dahinden

Herr Fehlmann, Ihre Tätigkeit als Direktor des Museums Oskar Reinhart fiel in eine Zeit des Umbruchs in der Winterthurer Museumslandschaft. Wie sieht Ihre Bilanz nach dreieinhalb Jahren aus?

Marc Fehlmann: Positiv ist zu werten, dass die Politik sowohl im Kanton wie in der Stadt das Museum Oskar Reinhart und die Anliegen der Stiftung wieder ernst nehmen. Als ich 2012 hier ankam, stand das Haus vor dem Ende. Jetzt strahlt der Umschwung auch nach aussen hin aus: So hat zum Beispiel die «Süddeutsche Zeitung» kürzlich von sich aus um eine Führung durch die Blocher-Ausstellung gebeten. Früher lief es umgekehrt, wir mussten um eine Besprechung bitten. Ich denke, das Ziel der neuen Strahlkraft hat hier die Mittel gerechtfertigt.

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