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«Huren-Heiko» vor Gericht

Am Freitag muss sich der mutmassliche Zuhälter, der in Kloten mehrere Wohnungen angemietet und zu Puffs umgenutzt hatte, vor dem Bezirksgericht Bülach verantworten.

Sibylle Meier

«Huren-Heiko», wie ihn die Boule­vardmedien Ende des vergangenen Jahres genannt hatten, muss morgen Freitag in Bülach vor dem Bezirksgericht Bülach antraben. Ursprünglich war die Verhandlung bereits für Mitte ­Januar angesetzt. Diese musste allerdings verschoben werden.

Der Grund: Dem Angeschuldigten konnte die Vorladung nicht zugestellt werden. Dies wäre jedoch notwendig gewesen, damit die Gerichtsverhandlung durchgeführt werden kann. Die betreffende Person war anscheinend abgereist. Wohin, war unbekannt. Wie Gerichtspräsident Rainer Hohler bestätigte, steht morgen der Ersatztermin an.

17 Fälle in Kloten

Der 47-jährige Deutsche hatte erstmals für Schlagzeilen gesorgt, als bekannt wurde, dass er als Untermieter die Wohnung einer jungen Zürcher Sprachstudentin in einen Puff umfunktionierte. Die Mieterin weilte während dieser Zeit nichts ahnend in Hawaii.

In Bülach muss der Beschuldigte vor Gericht erscheinen, weil er ebenfalls in Kloten diverse Wohnungen unter falschem Vorwand angemietet hatte. Im lokalen Anzeiger der Flughafenstadt war von 17 Fällen die Rede. Auch hier war es dieselbe Masche: Statt selber einzuziehen, richtete der Deutsche in den Wohnungen Bordellbetriebe ein, die er in den Medien gerne als «Mädchen-WGs» bezeichnete.

(red)

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