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Hohe Strafe für Fahrt auf Pannenstreifen

Ein Autofahrer biegt auf der A1 auf den Pannenstreifen ab, um so am Stau vorbeizukommen. Ein teures Vergehen: Das Bundesgericht weist seine Beschwerde zurück.

Urteil Bundesgericht: «Wäre die Benutzung des Pannenstreifens generell erlaubt, bedürfte es keiner besonderen Beschilderung.»
Urteil Bundesgericht: «Wäre die Benutzung des Pannenstreifens generell erlaubt, bedürfte es keiner besonderen Beschilderung.»
Keystone

Bis zur Ausfahrt Effretikon wäre es für den Autofahrer nicht mehr weit gewesen, nur noch 500 Meter lagen vor ihm. Doch selbst eine solche Distanz kann zur gefühlten Ewigkeit werden, wenn sich auf allen drei Fahrspuren die Autos stauen. Bis dahin fuhr der Beschuldigte im zähflüssigen Verkehr korrekt rechts, ohne auf die Überholspur zu wechseln. Nun sah er die Gelegenheit gekommen, die Wartezeit doch etwas abzukürzen. Er bog auf den Pannenstreifen und fuhr mit circa 40 Stundenkilometern rechts an der Autokolonne vorbei.

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