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Hat der Kanton bei Vergabe eines Software-Auftrags gemauschelt?

Die Bildungsdirektion hat in einer Ausschreibung für Software grob gepatzt. Das Verwaltungsgericht rückt die Sache zurecht.

Der Kanton hat den Auftrag für eine Software für die zentrale Aufnahmeprüfung an den Gymnasien vergeben. Dabei hat er sich Fehler geleistet.
Der Kanton hat den Auftrag für eine Software für die zentrale Aufnahmeprüfung an den Gymnasien vergeben. Dabei hat er sich Fehler geleistet.
Sabina Bobst

Die Bildungsdirektion wollte im Zusammenhang mit der Aufnahmeprüfung an die Gymnasien eine Software beschaffen. Dazu hat sie wie vorgeschrieben ein Submissionsverfahren durchgeführt. Das Rennen gemacht hat ein Anbieter, der für die Dienstleistung etwas weniger als 900 000 Franken verrechnen wollte.

Lediglich auf Platz zwei unter fünf Bewerbern brachte es der bisherige Anbieter der Software, die Firma Gyselroth GmbH aus Zürich. Sie hätte die gewünschte Dienstleistung für knapp 600 000 Franken erbracht. Da das Kriterium Preis in der Submission lediglich mit 30 Prozent gewichtet wurde, unterlag der deutlich günstigere Bewerber dennoch. In der Schlussbewertung kam er auf 720,7 Punkte. Die Firma, die den Zuschlag erhielt, erreichte 763,8 Punkte. Gut 40 Zähler trennten somit die Anbieter auf dem ersten und dem zweiten Platz.

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