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Grabschender Taxifahrer kommt mit bedingter Freiheitsstrafe davon

Das Gericht sieht die sexuelle Nötigung als erwiesen an. Der Beschuldigte habe aber nur «minimste Gewalt» angewendet.

Kunden setzen Vertrauen in Taxifahrer. Vor Gericht stand ein Mann, der dieses Vertrauen missbrauchte.
Kunden setzen Vertrauen in Taxifahrer. Vor Gericht stand ein Mann, der dieses Vertrauen missbrauchte.
Themenbild: Urs Jaudas

Nach dem Zürcher Caliente Festival im letzten Sommer nahmen sich zwei angetrunkene Freundinnen für die Heimfahrt ein Uber-Taxi. Der vereinbarte Fahrpreis belief sich auf 40 Franken. Vom Stauffacher ging es via Bahnhof Oerlikon - dort stieg die eine der jungen Frauen aus - weiter Richtung Stettbach.

Darüber, was dann geschah, gehen die Schilderungen auseinander. Der 62-jährige Taxifahrer soll die 22-jährige Frau laut Anklage sexuell genötigt haben. Er habe ihr zwischen die Beine gegriffen. Sodann habe er die Knöpfe an der Bluse der Geschädigten geöffnet und ihre Brüste über und unter dem Büstenhalter angefasst. Weiter soll er die Frau auf Gesicht, Wange und Hals geküsst haben und er wollte ihr einen Zungenkuss geben.

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