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Gewerkschaft unterliegt im Streit um den Sonntagsverkauf

Das St. Galler Verwaltungsgericht hat eine Beschwerde der Unia gegen den Sonntagsverkauf von Coop beim Bahnhof abgewiesen. Ob das mehr als ein Etappensieg für den Detailhändler ist, bleibt noch offen.

Coop hat eine weitere Hürde für den Sonntagsverkauf beim Bahnhof Rapperswil genommen.
Coop hat eine weitere Hürde für den Sonntagsverkauf beim Bahnhof Rapperswil genommen.
Pascal Büsser

Gute Nachrichten für Coop. Das St. Galler Verwaltungsgericht hat eine Beschwerde der Gewerkschaft Unia gegen den geplanten Sonntagsverkauf beim Bahnhof Rapperswil abgewiesen. Der Entscheid vom 29. August ist den Parteien gemäss Gericht Anfang Woche zugestellt worden.

Das Verwaltungsgericht stützt damit die Vorinstanzen. Das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) hatte Coop im Februar 2018 grünes Licht für bewilligungsfreie Sonntagsarbeit erteilt. Dies unter der Voraussetzung, dass die Verkaufsfläche mit Absperrungen jeweils auf 120 Quadratmeter halbiert wird. Das Sortiment würde dabei laut Akten auf 65 Prozent reduziert, was vom AWA geprüft worden sei. So könne der Coop als «Betrieb für Reisende» gemäss Arbeitsgesetz gelten. Und damit vom generellen gesetzlichen Sonntagsarbeitsverbot abweichen. Nach einem Rekurs der Unia bei der Verwaltungsrekurskommission stützte diese den Entscheid des AWA Anfang 2019. Was zur Unia-Beschwerde vor dem Verwaltungsgericht führte.

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