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Gericht spricht Gärtner vom Vorwurf der Tierquälerei frei

Hat ein Weinländer Gärtner genug getan, damit in seinen Gewächshäusern Katzen nicht von automatischen Kippfenstern eingeklemmt werden? Nach dem Gutachten eines Spezialisten sagt das Gericht Ja – und übt Kritik an der Staatsanwaltschaft.

Das Bezirksgericht Andelfingen hat den Vorwurf der Tierquälerei nicht bestätigt.
Das Bezirksgericht Andelfingen hat den Vorwurf der Tierquälerei nicht bestätigt.
Heinz Diener

Liest man einzig die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft, könnte der Eindruck eines rücksichtslosen Tierquälers entstehen: Obschon bereits früher mindestens fünf Katzen in automatischen Lüftungsfenstern seiner Gewächshäuser eingeklemmt worden und teils qualvoll verstorben seien, habe ein Weinländer Gärtner nichts dagegen unternommen. Zum Strafprozess kam es nach einem Vorfall im März 2017, als eine Katze aus der Nachbarschaft der Gärtnerei auf diese Weise verendet war.

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