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Genderneutrale Toiletten im Zürcher Stadthaus

Der Stadtrat hat den dritten Gleichstellungsplan verabschiedet.

Genderneutrale Toiletten sind zugänglich für alle Geschlechter.
Genderneutrale Toiletten sind zugänglich für alle Geschlechter.
Keystone

Der Zürcher Stadtrat hat den dritten Gleichstellungsplan verabschiedet und setzt darin neue Akzente. So sollen Trans-Menschen keine Nachteile bei der Nutzung von Infrastrukturen oder Dienstleistungen der Stadt haben. Im Rahmen eines Pilotprojekts führt die Stadt daher genderneutrale Toiletten im Stadthaus ein.

Die genderneutralen Toiletten mit Wickeltisch sind für alle Geschlechter zugänglich, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte. Frauen- und Männertoiletten wird es aber auch weiterhin geben.

Der Gleichstellungsplan steht für das Engagement der Stadt, die rechtliche und gelebte Gleichstellung auf kommunaler Ebene in allen Lebensbereichen umzusetzen. Der Plan 2019-2022 schliesst an das Engagement in den Vorjahren an, weitet dieses aber noch aus.

Sexuelle Belästigung bekämpfen

Neben der Gleichstellung von Trans-Menschen geht es beispielsweise bei einem departementsübergreifenden Projekt auch um die Bekämpfung von sexuellen, sexistischen, homo- und transfeindlichen Belästigungen im öffentlichen Raum und im Nachtleben.

Ausserdem prüfen Alters- und Pflegezentren, ob Angebote besser auf die Bedürfnisse von älteren LGBTI-Menschen abgestimmt werden müssen.

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