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«Geldvermehrer» muss ins Gefängnis

Mit dem Versprechen, Geld durch einem chemischen Prozess zu vermehren, haben afrikanische Trickbetrüger 600'000 Franken erbeutet. Ein Täter wurde jetzt wegen seiner Beteiligung am sogenannten «Wash-wash-Trick» verurteilt.

Zwei Betrüger behaupteten, sie können Geldscheine mit einem chemischen Prozess vermehren. Zwei Opfer gingen den Afrikanern auf den Leim und verloren dadurch je 300'000 Franken.
Zwei Betrüger behaupteten, sie können Geldscheine mit einem chemischen Prozess vermehren. Zwei Opfer gingen den Afrikanern auf den Leim und verloren dadurch je 300'000 Franken.
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Es war im Mai 2013 als der heute 42-jährige Kameruner mit einem heute 27-jährigen Jungunternehmer aus Basel das erste Opfer in die Falle lockte. Der Afrikaner versprach dem aus dem Balkan stammenden Geschädigten das schnelle Geld, indem man die Geldscheine mit einem chemischen Prozess vermehren könne. Als Beweis traf man sich in einem Motel, wo mehrere Schwarzafrikaner scheinbar aus einer Hunderternote gleich drei Scheine herstellten. Der Basler liess sich überzeugen und versprach den Geldspezialisten, dass er ihnen 300'000 Franken bringen werde.

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