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Gehirnwäsche in Winterthur

Mentoren, Chatgruppen und «Wissensreisen»: Die Jugendgruppe An’Nur-Moschee wurde systematisch radikalisiert. Einige von ihnen stehen nächste Woche vor Gericht. Wie aus jungen Schweizern IS-Sympathisanten und Deliquenten wurden:

Zur Freitagspredigt kamen 50-80 Gläubige, nur eine kleine Minderheit davon waren Extremisten: Muslime beim Gebet in der An’Nur-Moschee. Bild: Flurin Bertschinger
Zur Freitagspredigt kamen 50-80 Gläubige, nur eine kleine Minderheit davon waren Extremisten: Muslime beim Gebet in der An’Nur-Moschee. Bild: Flurin Bertschinger
Flurin Bertschinger

Junis* hat es eilig. Eine Sporttasche umgehängt, hetzt er über den Winterthurer Bahnhofplatz. Es ist Feierabend im Spätsommer 2018. Der 19-Jährige scheint direkt von der Arbeit zu kommen. Er ist gross, muskulös und trägt Hosen mit dem Firmenlogo seines Arbeitgebers.

In den sozialen Medien nennt sich Junis auch «Licht Allahs». Er gehört zur sogenannten Jugendgruppe der berüchtigten Winterthurer An‘Nur-Moschee, die «Moschee des Lichts», die seit Sommer 2017 geschlossen ist.

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