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Frühstück um drei Uhr früh – ­am liebsten eine grosse Portion Teigwaren

Diese Woche hat ­der Fastenmonat Ramadan begonnen. Drei Winterthurer Muslime erzählen, was das Fasten für sie bedeutet und wieso es nichts mit ­Radikalismus zu tun hat.

«Das Fasten ist nur ein Aspekt des Ramadan», sagt Besim Abdii (links). Auch Sumeje Alili und Faruk Havziu begehen den Ramadan.
«Das Fasten ist nur ein Aspekt des Ramadan», sagt Besim Abdii (links). Auch Sumeje Alili und Faruk Havziu begehen den Ramadan.
Marc Dahinden

Faruk Havziu ist Sicherheits­mit­arbeiter in Winterthur. Der Dreis­sig­jährige begann diese Woche wie viele Muslime weltweit mit dem einmonatigen Ramadan: «Ab 3.38 Uhr morgens dürfen wir nichts mehr essen und trinken bis um 21.30. Das heisst also, dass wir um zwei Uhr morgens aufstehen und Frühstück kochen. Meistens Teigwaren, weil diese besonders lange hinhalten. Auf Fleisch oder Käse verzichten wir, das macht nämlich besonders durstig. Nach einigen Jahren weiss man, was gut funktioniert. Nachher gehen wir noch einmal schlafen, bis wir um sieben Uhr normal aufstehen.

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