Zum Hauptinhalt springen

Flughafen zahlt Motoren gegen Lärm

In rund 10000 Schlafzimmern verbaut der Flughafen in den nächsten zwei Jahren Fenstermotoren und Schalldämpfer. Damit kommt er den Forderungen des Bundesgerichts nach.

Ein Jet beim Südanflug über den Dächern von Glattbrugg. Hier sollen die neuen Lärmschutzmassnahmen unter anderem umgesetzt werden.
Ein Jet beim Südanflug über den Dächern von Glattbrugg. Hier sollen die neuen Lärmschutzmassnahmen unter anderem umgesetzt werden.
Keystone

In der Südanflugroute des Flughafens gab es bis anhin viele Pechvögel: Diejenigen Anwohner nämlich, die am Morgen durch Fluglärm geweckt wurden, aber trotzdem kein Anrecht auf vom Flughafen bezahlte Lärmschutzmassnahmen hatten. Denn die Fluglärmbelastung wird pro Tag über einen Zeitraum von 16 Stunden ermittelt. Wo die Flugzeuge aber am Morgen nur während eines Zeitraums von ein bis drei Stunden laut sind, reicht der Durchschnitt nicht, um den Lärmgrenzwert zu überschreiten.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.