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Firmen im Visier von Hackerbanden

Kleine und Mittlere Unternehmen sind für Cyberkriminelle ein leichtes Ziel. Wie Hacker IT-Systeme zugreifen, hat die Axa Winterthur demonstriert. Die Versicherung ortet ein neues Geschäftsfeld.

Sie sind Soldaten im Dienste krimineller Netzwerke: Hacker richten mit ihren Attacken auf Unternehmen jeder Jahr allein in der Schweiz Schäden in dreistelliger Millionenhöhe an.
Sie sind Soldaten im Dienste krimineller Netzwerke: Hacker richten mit ihren Attacken auf Unternehmen jeder Jahr allein in der Schweiz Schäden in dreistelliger Millionenhöhe an.
Keystone

Die Szenerie: Der Weinkeller im Schloss Wülflingen, halb charmantes Grotto, halb Bunker. Hierhin hat die Axa Winterthur kürzlich ihre Firmenkunden eingeladen, um ein neues Produkt mit erheblichem Wachstumspotenzial vorzustellen: Eine Versicherung gegen Cyberkriminalität.

Neuste Schätzungen gehen davon aus, dass Hacker in der Schweizer Wirtschaft jährlich einen Schaden von 370 Millionen Franken anrichten. Diese Zahl nennt Urs Schweizer, Generalagent der Versicherung. Ungleich höher sind die globalen Schäden. Von 400 Milliarden Dollar jährlich sei auszugehen, sagt Schweizer. Tendenz steigend. Und er nennt weitere alarmierende Zahlen. 2014 seien weltweit 43 Millionen Hackerattacken gemeldet worden, mit einem Betroffenenkreis von mehr als 500 Millionen Personen.

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