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Festlegungen in Gemeinden entlang von Flüssen und Seen

Zum Schutz von Flüssen, Bächen und Seen muss entlang der Ufer ein Streifen Land festgelegt werden, der bestimmten Gewässerfunktionen vorbehalten ist. Anfang 2018 beginnt in 40 Zürcher Gemeinden der Prozess für die Festlegung dieser Gewässerräume.

Die Glatt gehört zu den Gewässern im Kanton Zürich, an deren Ufern die neuen Vorgaben zum Gewässerschutz 2018 umgesetzt werden sollen.
Die Glatt gehört zu den Gewässern im Kanton Zürich, an deren Ufern die neuen Vorgaben zum Gewässerschutz 2018 umgesetzt werden sollen.
Archiv David Baer

Zunächst geht es um die Festlegungen innerhalb des Siedlungsgebietes in Zürich und Winterthur und in 38 weiteren Städten und Gemeinden im Zürcher Oberland, im Glattal und im Limmattal. Wie die Zürcher Baudirektion am Freitag mitteilt, folgen die übrigen Städte und Gemeinden ab 2019 beziehungsweise 2020. Die Gewässerraumfestlegungen ausserhalb des Siedlungsgebietes sowie am Zürichsee kommen dann zu einem späteren Zeitpunkt.

Grundlage für die Festlegungen ist das 2011 revidierte Gewässerschutzgesetz des Bundes. Die Vorgaben des Bundes müssen nun von Gemeinden und Kanton angewendet werden. Die Gemeinden sind zuständig für die kleineren Fliessgewässer von lokaler Bedeutung innerhalb des Siedlungsgebietes, der Kanton für die grösseren Gewässer von kantonaler und regionaler Bedeutung.

Natur- und Hochwasserschutz

Mit der Festlegung des Gewässerraums soll einerseits der nötige Raum für Natur- und Landschaftsschutzmassnahmen, für die Erholung der Bevölkerung und für die Nutzung des Gewässers, etwa für die Stromproduktion aus Wasserkraft, erhalten bleiben. Andererseits bildet der Gewässerraum auch eine Pufferzone zum Schutz der angrenzenden Grundstücke vor Hochwasser und den Schutz des Wassers vor Verunreinigungen.

Bestehende Bauten dürfen gemäss Mitteilung stehen bleiben. Auch leichte bauliche Anpassungen werden nicht verhindert.

(SDA)

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