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Fehr und das Amt, das Amt und Fehr

Mario Fehr (SP) fühlt sich pudelwohl in der Sicherheitsdirektion. Bei den Wahlen darf er auch auf bürgerliche Stimmen zählen. Die eigene Partei hat er mit seiner konsequenten Asylpolitik gespalten.

Thomas Marth
Mario Fehr mit einem Kelch, den der Dalai Lama dem Kanton Zürich schenkte. Das wertvolle Stück steht als Leihgabe in Fehrs Büro. Er setzt sich seit Jahren für die Tibeter ein.
Mario Fehr mit einem Kelch, den der Dalai Lama dem Kanton Zürich schenkte. Das wertvolle Stück steht als Leihgabe in Fehrs Büro. Er setzt sich seit Jahren für die Tibeter ein.
Marc Dahinden

Ist der Politiker zum Amt gekommen oder das Amt zu ihm? Wer in der Schweiz in eine Regierung gewählt wird, muss nehmen, was das Regierungsgremium als Ganzes ihm oder ihr zuweist. Mario Fehr wollte in die Sicherheitsdirektion, als er 2011 erstmals in den Regierungsrat gewählt worden ist. Und fast scheint es so, die Sicherheitsdirektion wollte zu ihm. Mehrere seiner Vorgänger standen ihr nicht mehr als vier Jahre vor. Fehr (60) bewirbt sich für die dritte Amtszeit. Wieder dürfte er mit Glanzresultat gewählt werden, die Direktion wird er wohl behalten.

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