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Eva Baier lässt Forellen wandern

Künstliche Schwellen in Flüssen gefährden Fischbestände. ETH-Absolventin Eva Baier hat in Kollbrunn eine neuartigeFischtreppe getestet, die zahlreiche Tiere retten könnte.

Über grüne Kunststoffmodule können Fische den künstlichen Wasserfall in der Töss wieder überwinden. Eva Baier will die Fischtreppe allerdings noch verbessern.
Über grüne Kunststoffmodule können Fische den künstlichen Wasserfall in der Töss wieder überwinden. Eva Baier will die Fischtreppe allerdings noch verbessern.
Marc Dahinden

In der Töss leben vorwiegend Bach­forellen, Elritzen oder Groppen. Die Fische sind darauf angewiesen, dass sie im Flussbett wandern können. Etwa um verschiedene Wassertiefen zu erreichen oder um zu laichen. Oft ist das allerdings nicht möglich. Kraftwerke oder Betonverbauungen versperren ihnen den Weg.Die Umweltwissenschafterin Eva Baier hat einen Weg gesucht, damit Fische künstliche Hindernisse überwinden können. Und zwar ohne dass dafür lange und teure Bauprojekte nötig sind. Denn bis diese umgesetzt sind – so wie das seit 2011 gesetzlich vorgeschrieben ist ­–, könnte es für viele Tiere oder gar Arten schon zu spät sein.

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