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ETH soll auf Romanisch-Entscheid zurückkommen

Die Leitung der ETH soll ihren Entscheid, die Unterstützung des Lehrstuhls für Rätoromanisch an der Uni Zürich einzustellen, überdenken. Die Bündner Regierung beantragt eine Wiedererwägung.

Gemäss der Bündner Regierung schwächt der Entscheid der ETH die kantonalen Anstrengungen zur Förderung des Rätoromanischen. Betroffen sei unter anderem die Ausbildung von Lehrpersonen.
Gemäss der Bündner Regierung schwächt der Entscheid der ETH die kantonalen Anstrengungen zur Förderung des Rätoromanischen. Betroffen sei unter anderem die Ausbildung von Lehrpersonen.
Keystone

Die ETH will ihre jährliche Beitragszahlung von 100'000 Franken an die Universität Zürich für den romanischen Lehrstuhl per Ende 2018 streichen. Sie könne diesen Entscheid der Hochschul-Leitung nicht akzeptieren und beantrage Wiedererwägung, teilte die Bündner Regierung am Donnerstag mit.

Der Beschluss der ETH schwächt Regierungsangaben zufolge die kantonalen Anstrengungen zur Förderung der Landessprache Rätoromanisch. Davon betroffen sei die Ausbildung von Lehrpersonen für die Volksschuloberstufe, die Mittelschulen sowie diejenige von Personen für die öffentliche Verwaltung und die Medien.

Wie die Kantonsregierung weiter mitteilte, erfuhr sie aus den Medien vom Entscheid der ETH über die beabsichtigte Einstellung der Beitragszahlung. Er sei «empört» über die Nicht-Kommunikation der einzigen eidgenössischen Hochschule der Schweiz, sagte der für die Bildung zuständige Bündner Regierungsrat Martin Jäger letzte Woche.

(SDA)

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