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ETH baut Forschung im Bereich Informationssicherheit aus

Eine Donation der Zürcher Kantonalbank (ZKB) in Höhe von fünf Millionen Franken ermöglicht es der ETH Zürich, die Forschung im Bereich Informationssicherheit auszubauen.

Die ETH Zürich erhält eine Donation in Höhe von fünf Millionen Franken. Dieses Geld will sie in die Forschung investieren.
Die ETH Zürich erhält eine Donation in Höhe von fünf Millionen Franken. Dieses Geld will sie in die Forschung investieren.
Keystone

Geplant ist ein Ausbau der Grundlagen- wie auch der Angewandten Forschung - und eine engere Zusammenarbeit mit der Industrie.

Mit dem am Dienstag unterzeichneten Vertrag legten die Vertreter von ETH und ZKB den Grundstein für den Ausbau des 2003 gegründeten Zurich Information Security and Privacy Center (ZISC). Der von der ZKB zugesprochene Geldbetrag wird über die nächsten zehn Jahre ausgerichtet, wie die ETH am Mittwoch mitteilte.

Zentraler Bestandteil des erweiterten ZISC ist das geplante «ETH-ZISC Open Lab», eine offene Plattform, wo sich Wissenschaftler und IT-Spezialisten der am ZISC beteiligten Partner und Firmen austauschen können. Seit seiner Gründung arbeitet das ZISC eng mit der Wirtschaft zusammen. Dazu gehört auch die Aus- und Weiterbildung für Fachleute aus der Wirtschaft.

Entsprechend richtet sich die Forschung am ZISC an den Fragestellungen der Industriepartner aus. Projekte werden teilweise gemeinsam mit den Partnern durchgeführt. Dies geschieht im Sinne von «open innovation». Die Vorhaben sind damit laut ETH für alle sichtbar.

Strategischer Forschungsschwerpunkt

Die Donation ermögliche es der ETH, einen ihrer strategisch wichtigen Forschungsschwerpunkte zu stärken, heisst es in der Mitteilung. Wichtig sei der Ausbau auch für die ZKB, welche ihrerseits die Sicherheit und Zuverlässigkeit von IT-Systemen, die Datensicherheit und den Schutz vor unerwünschten Zugriffen auf Kundendaten als «Kernkompetenz» bezeichnet.

Mit dem zusätzlichen Geld können die bisherigen Themenfelder des ZISC erweitert werden. So beschäftigen sich die Forschenden künftig unter anderem mit Fragen der Sicherheit von Netzwerken, Systemen, Software sowie Cloud und Mobile Computing. Auch werden die Wissenschaftler an den Netzwerken der nächsten Generation arbeiten, an cyber-physikalischen Systemen und der Kryptografie.

Die Zahl der Forschenden und des Nachwuchses im Bereich Informationssicherheit will die ETH deutlich erhöhen. Wissenschaftliche Talente sollen mittels Stipendien gefördert werden - und das in einem Bereich, auf dem laut ETH weltweit ein akuter Mangel herrscht.

SDA/mst

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