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Erster Professor für Spiritual Care ernannt

Die Universität Zürich bietet ab diesem Herbst Kurse an, wie Ärzte und Theologen Schwerkranke mit religiösen Bedürfnissen begleiten können. Die Professur erhält Simon Peng-Keller.

Wie kann man Patienten auch spirituell begleiten und betreuuen? Dieser Frage geht der neue Lehrgang an der Uni Zürich nach.
Wie kann man Patienten auch spirituell begleiten und betreuuen? Dieser Frage geht der neue Lehrgang an der Uni Zürich nach.
Keystone

Der neue Lehrstuhl für «Spiritual Care» an der Universität Zürich ist besetzt. Zum ausserordentlichen Professor ernannt hat der Universitätsrat den 46-jährigen Simon Peng-Keller.

Peng-Keller habilitierte an der Universität Freiburg und wirkte als Dozent an der Theologischen Hochschule Chur, der Theologischen Schule Einsiedeln sowie an der Universität Freiburg. Zudem war er als Seelsorger im Kantonsspital Luzern sowie in verschiedenen Altersheimen in Zürich tätig.

Lehrstuhl wird von Landeskirchen finanziert

Der zum Professor ad personam für «Spiritual Care» ernannte Peng-Keller weise eine fundierte Erfahrung in der interdisziplinären Forschung an der Schnittstelle von Theologie und Medizin auf, schreibt die Uni Zürich in einer Mitteilung vom Mittwoch. Seine Lehr- und Forschungstätigkeit werde er noch im Herbstsemester aufnehmen.

Die Professur vermittelt angehenden Ärztinnen und Ärzten sowie Theologiestudierenden den Umgang mit religiösen und spirituellen Bedürfnissen schwer- und chronisch kranker Menschen. Ausserdem soll die entsprechende Forschung auf dem Gebiet der Palliativmedizin und Seelsorge vorangetrieben werden, wie es in der Mitteilung heisst.

Der Lehrstuhl wird für sechs Jahre von der katholischen und der evangelisch-reformierten Landeskirche finanziert. Die katholische Kirche bezahlt insgesamt 800'000 Franken, die reformierte Kirche 320'000 Franken. Die Unabhängigkeit von Forschung und Lehre sei vollumfänglich gewahrt, wird von der Universität betont.

SDA/heb

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