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Ernst Stocker ist Präsident der Bodenseekonferenz

Der Kanton Zürich übernimmt den Vorsitz der Bodenseekonferenz. Regierungsrat Ernst Stocker wurde heute offiziell zum Präsidenten gewählt.

Dem Kanton Zürich fehlt zwar der Bodenseeanstoss. Trotzdem übernimmt Zürcher Regierungsrat Ernst Stocker das Präsidium der internationalen Bodenseekonferenz.
Dem Kanton Zürich fehlt zwar der Bodenseeanstoss. Trotzdem übernimmt Zürcher Regierungsrat Ernst Stocker das Präsidium der internationalen Bodenseekonferenz.

Der Kanton Zürich übernimmt den Vorsitz der internationalen Bodenseekonferenz (IBK). Regierungsrat Ernst Stocker (SVP) hat am Donnerstag im Schloss Meersburg (D) offiziell das Präsidium übernommen.

Stocker ersetzt Minister Franz Untersteller aus Baden-Württemberg, der den Vorsitz im Jahr 2015 hatte. Dem Kanton Zürich fehle zwar der Bodenseeanstoss, sagte Stocker gemäss einer Mitteilung des Kantons.

Die Region leiste aber einen zentralen Beitrag für Bildung, Forschung und Innovation, habe einen breiten Arbeitsmarkt und nicht zuletzt einen interkontinentalen Flughafen. «Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit den Partnern die Spitzenposition der IBK-Modellregion Bodensee zu sichern», sagte Stocker.

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Die IBK ist ein Zusammenschluss der an den Bodensee angrenzenden und verbundenen Bundesländer, Länder und Kantone. Mitglied sind Bayern, Baden-Württemberg, Schaffhausen, St. Gallen, Thurgau, Zürich, beide Appenzell, das österreichische Vorarlberg und das Fürstentum Liechtenstein.

Gegründet wurde die Bodenseekonferenz im Jahr 1972, um sich in Umwelt- und Gewässerschutzfragen grenzübergreifend abzustimmen. Heute dient sie als Plattform für grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Bodenseeregion.

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