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Er will mehr Verantwortung tragen

Thomas Vogel ist langjähriger Fraktionspräsident der FDP im Kantonsrat. Jetzt kandidiert er für den Regierungsrat.

Thomas Vogel mit Hightech-Thermometer einer Zürcher Firma. Das frühere ETH-Start-up hat heute mehrere Hundert Angestellte. «Ein Symbol für die Innovationskraft im Kanton Zürich», sagt er.
Thomas Vogel mit Hightech-Thermometer einer Zürcher Firma. Das frühere ETH-Start-up hat heute mehrere Hundert Angestellte. «Ein Symbol für die Innovationskraft im Kanton Zürich», sagt er.
Marc Dahinden

Thomas Vogel ist seit bald 16 Jahren für die FDP im Kantonsrat und seit mehr als zehn Jahren Präsident der Fraktion. Schon bei den letzten Wahlen 2015 setzte er zum Sprung in den Regierungsrat an, die Partei bevorzugte damals jedoch Carmen Walker Späh.

Jetzt scheint seine Zeit gekommen: Im Nominationsverfahren setzte sich der 47-Jährige locker durch, er gilt als aussichtsreicher Kandidat, eigentlich schon so gut wie gewählt. «So gut wie gewählt? Nein, davon gehe ich nicht aus!», sagt er. Man dürfe den Bekanntheitsgrad eines Kantonsrates, auch den eines Fraktionspräsidenten nicht überschätzen. «Im Vergleich zu amtierenden Regierungsräten oder einer national bekannten Politikerin wie Natalie Rickli ist mein Bekanntheitsgrad bescheiden.» Für ihn sei klar, dass die freien Sitze umkämpft seien. «Für mich wäre es ehrlich gesagt unerwünscht, wenn ich in Wahlumfragen klar favorisiert würde. Das könnte dazu verleiten, die Hände in den Schoss zu legen. Das wäre brandgefährlich. Wir müssen bis zum letzten Moment Überzeugungsarbeit leisten.»

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